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La Garda

   
Wien zwischen Strick und Cord
Geschrieben von Lisa Maria Hofmann   
Dienstag, 09 Dezember 2008

mode3Modetrends kommen und gehen, und oft wiederholen sie sich nach ein paar Jahren auch wieder. Selbst in einer so zeitlosen Stadt wie Wien ist man vor den in den letzten Saisonen immer stärker gewordenen Retrotrends nicht mehr sicher.
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clipboard01Was uns schon in den 70er Jahren verzückt hat, kann auch heute wieder punkten. Gleicher Look, allerdings mit modernen Fasern und jugendlicheren Schnitten. Der Karorock rutscht etwas tiefer in die Hüfte, insgesamt ist er etwas kürzer (es gilt, eine Handbreit über dem Knie schmeichelt jeder Frau, egal welcher Konfektionsgröße sie angehört). Hat man Karo schon in der letzten Saison als absoluten Trend in den Straßen gesehen, so wird das Muster dieses Jahr zum unaufdringlichen Basic. Farblich ist neben rotem Karo auch peppiges Lila – und bei jungen Mädchen – selbst pink erlaubt. Doch auch gedeckte Töne wie Beige, Khaki und Schwarz stehen jeder Frau in jedem Alter.

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Für den mädchenhaften Charme sorgen Kniestrümpfe (schon ab 4,90 Euro), egal ob kurz unter dem Knie, oder erst darüber endend – damit verleiht jede Frau ihrem Outfit eine schulmädchenhafte Note. Wer sich das nicht traut kann auch zu den angesagten Wollstrumpfhosen (um 15 Euro) in verschiedenen Stärken und Mustern greifen. Die haben nichts mehr mit den kratzigen, grob gestrickten Exemplaren von früher gemein, sondern sind angenehm beim Tragen, wärmen auch noch im Dezember und schmeicheln jedem Bein.
Jeder Tourist wird dem Charme des traditionsbewussten Wiens erliegen. Doch während sich die Architektur dieser wunderbaren Stadt noch die nächsten Jahrhunderte in altem Glanz präsentieren kann, zeigt sich die Sissy von heute jugendlich, modern, trendbewusst und sexy. Die Taille wird allerdings wieder, ähnlich wie schon damals im Königshaus, zum Hauptaugenmerk dsc_1921der Garderobe. Figurumschmeichelnde aber auffällig tailliert geschnittene Kleider formen Busen und Po rasant, egal wie viel oder wenig frau davon zur Verfügung hat. Wer dem noch eines drauf setzen will greift zu breiten Taillengürtel, wie sie schon im Sommer gern getragen wurden. Für Herbst und Winter allerdings in auffälligen Farben. Rot, Gelb, Grün – die Accessoires auffällig, die Kleidung in zurückhaltenden Farben (aber deswegen in nicht weniger aufregenden Schnitten), und einem gelungenen Auftreten steht nichts mehr im Wege.
 
Um eines wird man diesen Winter aber auf keinen Fall herum kommen: Mützen für die Frau. Bei jungen Leuten lange verpönt, da Pudelhauben & Co. doch die Frisur platt drücken, trumpft jetzt eine ganz neue, verspielte Version von Kopfbedeckung auf. Schirmkappen, Baretts und lockere Hauben (zurzeit in vielen Modellen schon ab 4,99 Euro bei H&M) in allen Farben und Formen, in Filz, Cord oder gestrickt – aber auf jeden Fall immer locker am Kopf sitzend. Da sei es auch einmal verziehen wenn die mädchenhafte Kopfbedeckung auch im Raum nicht abgenommen wird – vor allem wenn sich die Farbe der Mütze vielleicht sogar in einem weiteren Accessoire wieder findet.



Fotografien: Fotoloco - www.fotoloco.de
Second Shooter/Assistenz: Regina Hofmann – www.hofmann.tv/reginassite/
Model: Sophie Hinz – www.sophiestication.at
Text: Lisa Maria Hofmann – www.scurfio.at

 
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