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Geschrieben von Gianfranco La Garda
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Freitag, 11 Januar 2008 |
Markus Rößler ist Berufsfotograf und seine Hauptkamera ist eine Fujifilm S3 Pro. Die sollte nun eine Sensorreinigung erhalten und Markus Rößler brachte die Kamera in eine Werkstatt. Das war ein Fehler.

Denn die von Fuji angeblich autorisierte Fachwerkstatt erwies sich keineswegs als solche und Rößler erhielt eine vollkommen kaputte Kamera zurück. Im Spiegelschacht war der Lack abgekratzt und es waren jetzt noch mehr Fussel als vorher in der Kamera, die sich zudem nun überall zu befinden schienen. Rößler entschloss sich, die Kamera direkt zu Fuji zu schicken, damit sie dort gereinigt und repariert werden sollte. Das geschah am 10.10.2007.
Auf zu Fuji
Rößler trug alle gewünschten Daten im Serviceformular von Fuji im Internet ein, sodass er den Reparaturstatus verfolgen konnte. 14 Tage später erblickte er auf dieser Seite einen Kostenvoranschlag, der ohne genaue Angaben über den Reparaturumfang die stattliche Summe von 718,- Euro auswies.
Rößler bestätigte den Kostenvoranschlag dennoch und Fuji wiederum bestätigte auf einer weiteren Seite im Internet den Eingang seines Reparaturauftrages.
Langes Warten
Vier Wochen später wartete Rößler immer noch auf seine S3 und im Internet wurde ihm nach wie vor „Kamera ist eingegangen und befindet sich zur Zeit in der Werkstatt“ gemeldet.
Nachdem ihm auf dieser Seite Mitte Dezember 2007 plötzlich wieder der ursprüngliche Kostenvoranschlag zur Bestätigung angezeigt wurde, den er ja schon längst bestätigt hatte, versuchte er erneut, diesen zu bestätigen, aber jetzt verweigerte ihm das Internetangebot von Fuji eine Datenangabe. Rößler versuchte, über eine angegebene 0180er-Numer per Telefon bei Fuji nachzufragen, erreichte jedoch niemanden. Auf Emails, die er schrieb, erhielt er keine Antwort.
Selbständiger Fotograf ohne Einnahmen
Die lange Wartezeit von über zwei Monaten war für Rößler besonders schlimm, denn als Berufsfotograf ist er besonders auf funktionierendes Equipment angewiesen. Und die nahende Weihnachtszeit ist mit vielen Aufträgen für Kalender, Gutscheine und „Shootings für den Partner“ eine der Hauptgeschäftszeiten für ihn. Seine analoge 6 x 6 cm Rollei 6008 oder die NIKON F4E waren keine Alternative, denn den Aufpreis fürs Scannen hätte ihm wohl niemand bezahlt. Marcus Rößler konnte von Glück reden, dass ihm ein Kollege mit einer Canon-DSLR aushalf, die er während der Reparaturzeit seiner Fuji S3 nutzen konnte.
La Garda schaltet sich ein
Kurz vor Weihnachten nahmen wir mit Markus Rößler Kontakt auf. Nachdem wir die Weihnachts- und Silvestertage
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abgewartet hatten, ob von Fuji doch noch eine Reaktion kommt, wendeten wir uns am 3.1.2008 an Fuji, wo man uns sofort antwortet, dass man unsere Mail an die jetzt zuständige FUJIFILM Electronic Imaging Europe GmbH weitergeleitet habe. Wir warten, was nun passiert und schon nach wenigen Tage passiert es, …
… Fujifilm antwortet
Am 8. Januar 2008 haben wir eine Email von Fuji im Posteingang. Markus Niehaus, PR-Manager bei FUJIFILM Electronic Imaging Europe GmbH teilte mit, dass man sich bei Herrn Rößler für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt habe und das Fujifilm Electronic Imaging Europe sehr darauf bedacht sei, „seinen Kunden nicht nur hervorragende Produkte, sondern auch einen erstklassigen Service zu bieten und diesen immer weiter zu verbessern.“
Weiter schreibt Niehaus, dass man dem Servicefall nachgegangen sei und man für Herrn Rößler eine kurzfristige Lösung gefunden habe: Die gute Nachricht: „Herr Rößler erhält von uns das aktuelle Fujifilm DSLR-Flagschiff, die FinePix S5 Pro, kostenlos im Austausch gegen seine S3 Pro zur Verfügung gestellt. Die Kamera ist bereits auf dem Weg zu Herrn Rößler, so dass er in Kürze wieder mit einer eigenen, hochwertigen Kamera arbeiten kann.
Die neue Kamera ist da
Am 9. Januar 2008 konnte Markus Rößler glücklich seine neue S5 Pro in Empfang nehmen. Er ist zufrieden, dass die lange Wartezeit ein so gutes Ende gefunden hat und er jetzt wieder seiner Arbeit mit seiner „eigenen“ Kamera nachgehen kann.
Auch wenn der anfängliche Service bei Fuji sicher nicht als „erstklassig“ zu bezeichnen ist, so ist die Kulanz, die man dort nach der Einschaltung von La Garda gezeigt hat, doch beachtlich.
Weitere Infos unter www.foto-roessler.de , www.fujifilm-digital.com und www.fujifilm.de
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