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Making of: Beauty Shooting in der Provence |
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Geschrieben von Gianfranco La Garda
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Freitag, 30 Mai 2008 |
In diesem Making of haben wir den Fotografen Norbert Hirschberger bei einem Beauty Shooting begleitet, dass keineswegs in der Provence stattgefunden hat, aber dennoch sehr danach aussieht. Lesen Sie selber, wie wenig Aufwand es bedarf, um solche eindrucksvollen Bilder zu machen.

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| Zwei Modelle, Sonnenschein und ein Fels reichen aus, um die Illusion der weiten Ferne zu erzeugen. |
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| Das ist die Ausgangssituation für dieses Shooting. Ein Findling an einer gut zugänglichen Einfahrt zu einer Tongrube. Steine wie diesen findet man an vielen Plätzen. Bäume können interessante Licht-Schatten-Spiele erzeugen. |
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| Wichtiger Ausrüstungsgegenstand ist ein Reflektor, der das vorhandene Sonnenlicht in die gewünschte Richtung lenkt. Ein goldfarbener Reflektor sorgt zusätzlich für eine warme Tonung der Haut. Ein Helfer, bzw. in diesem Fall das zweite Model hilft beim Halten des Reflektors. Es gibt auch Stative für Reflektoren, allerdings sind die häufig nur bei Windstille zu gebrauchen, da Reflektoren wie ein Segel im Wind reagieren. |
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| Beim Einrichten des Reflektors sollte man sorgfältig darauf achten, das Model nicht zu stark zu blenden und den gewünschten Lichteindruck zu erzielen. |
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Leider lässt sich eine gewisse Blendung nicht immer ganz vermeiden. Deswegen sollte das Model die Augen nur für das Bild öffnen (rechtes Bild) und danach wieder schließen (linkes Bild), um die Augen nicht zu überbeanspruchen. |
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Auf diesem Bild erkennt man gut, wie hell der Reflektor ist und welche Blendung von ihm ausgehen kann. Für erste eigene Versuche kann es übrigens auch ein günster No-Name-Reflektor sein, der eventuell auch kleiner ist. Bei Windstille und mit 1 bis 2 Hlefern können Sie auch eine Alurettungsdecke aus der Apotheke verwenden.
Der hier genutzte California Sunbounce besticht durch seine stabile Verarbeitung und lange Haltbarkeit. Zusätzlich ist seine Reflektorfolie eine Mischung aus Silber und Gold, um die Hauttöne nicht zu warm zu gestalten. |
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Als zweite Lichtquelle nutzt Norbert Hirschberger einen Aufsteckblitz, der über einen einfachen selbstgebauten Papiereflektor indirekt das Gesicht leicht aufhellt und dafür sorgt, dass die Schatten nicht zu stark ausgeprägt sind. Sie können sich einen solchen Reflektor ganz einfach nachbauen: Nehmen Sie ein etwas dickeres möglichst dichtes Papier, dass sie mit einem passenden Gummi am Blitz befestigen.
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Man kann es gar nicht oft genug sagen und schreiben, aber Fotografie heißt immer auch: Bewegung für den Fotografen. Suchen Sie sich für Ihre Bilder den besten Standort, auch wenn Sie mit einem Zoomobjektiv arbeiten, dass Ihnen viel "Lauferei" abnimmt. Gerade Positionen wie von-unten-nach-oben oder auch von einem erhöhten Standpunkt aus, ergeben eine ganz besondere Bildsprache. Bilder, die von unten aufgenommen werden, verleihenen Modellen oft eine gewisse Stärke und Überlegenheit, während Bilder, die von einem höheren Standpunkt gemacht werden, oft zurückhaltende oder unterwürfige Gesichtsausdrücke mit sich bringen.
Auch deswegen ist es ratsam, zu einem Shooting Outdoor nicht die besten Sonntagskleider anzuziehen. |
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| Ein solcher Bus dient nicht nur als Transporter und trockener Lagerplatz für die Outdoor-Ausrüstung, sondern eignet sich auch optimal für den Einsatz als Umkleide. Falls Sie keinen Bus für ein Shooting zur Verfügung haben, achten Sie darauf, dass die Modelle die Möglichkeit haben, sich sicher und vor Blicken geschützt, umziehen zu können. |
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Wir bedanken uns sehr bei Norbert Hirschberger, dass wir bei seinem Shooting dabei sein durften. Mehr Infos über ihn und seine Arbeiten finden sich unter http://nhirschberger.com
Ein besonderer Dank geht auch an die beiden Modelle, die an diesem Tag am Set waren.
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