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Die Olympus µ 1050 SW hat ein robustes Metallgehäuse, das Stürzen aus bis zu 1,50 m Höhe trotzt, und wiegt dabei nur 204 g im betriebsbereiten Zustand.
Die Einschaltzeit ist mit 5 Sekunden vergleichsweise lang und erschwert es, spontane Fotos zu schießen, wenn man die Kamera erst noch anschalten muss. Da dies gerade bei Outdoor-Aktivitäten passieren kann, ist die Einschaltzeit als Nachteil dieser Kamera zu sehen.
In der Olympus µ 1050 SW kann man nicht nur die Olympus eigenen xD-picture- sondern auch MicroSD-Karten benutzen. Für diese wird ein Adapter als Zubehör mitgeliefert, so dass die MicroSD-Karten auch in den Slot passen und man sich eventuell bei einem Wechsel, von einer anderen Kamera, die nicht von Olympus ist, keine neue Speicherkarte kaufen muss.
Der Zoombereich der Olympus µ 1050 SW hat einen im Kleinbildbereich entsprechenden Blendenbereich von 38 mm bis 114 mm. Für meinen Geschmack bietet das gerade bei Landschaftsaufnahmen zu wenig Weitwinkel. Große Panoramen kann man demnach leider nur schwer aufnehmen. Jedoch gibt es die Möglichkeit mit dem Stitch-Assistenten mehrere Fotos zu einem Panorama zusammenzufügen. Voraussetzung hierbei ist jedoch die Nutzung einer Olympus xD-picture-Karte. Das Speicherkarten- und Akkufach sind solide verarbeitet, anders wäre eine Wasserdichtigkeit bis 3 m Tauchtiefe auch nicht möglich. Auch außerhalb des Wassers bedeutet die gute Verarbeitung uneingeschränkte Einsatzmöglichkeiten, wie beispielsweise bei strömendem Regen. Im EinsatzDie Arbeit mit der Kamera ist einfach klasse. Besonders gefallen hat mir der einfache Einschaltmechanismus, denn es reicht, den Objektivschutz herunterzuschieben und schon ist die Kamera eingeschaltet. So ist man schnell einsatzbereit. Dieser Mechanismus ist besonders bei der Bedienung mit Handschuhen oder unter Wasser hilfreich. Trotzdem dauert es wie oben schon erwähnt recht lang, bis die Kamera betriebsbereit ist. Allerdings besteht die Gefahr, dass sich zwischen Objektivschutz und Kamera Schmutzpartikel oder Sand einklemmen können und diese beim Wiederhochschieben das Objektiv zerkratzen.
Eine
tolle Idee hatte Olympus mit den antippbaren Stellen am Gehäuse. So
sind gewisse Funktionen direkt aufrufbar, indem man bestimmte Stellen
antippt. Eine echte Erleichterung, wenn man mit Handschuhen
fotografieren muss.
Die Menüführung erfolgt über kleine Icons. Hier hätte ich mir
eindeutigen Text gewünscht, um immer zu wissen, was man gerade tut.
Jedoch wird das kleine Manko durch die Bedienung des Menüs mittels
eines Wahlrades wieder kompensiert. Auch das lässt sich problemlos mit
Handschuhen bewerkstelligen. Fazit
Die Olympus µ 1050 SW überzeugt durch ihre Funktionen und ihre robuste Bauweise. Nicht gefallen hat mir die lange Einschaltzeit. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 329 Euro ist sie zwar nominal etwa 50 Euro teurer als die ebenfalls vor kurzen bei La Garda getestete Pentax Optio W60. Jedoch hat sich der Straßenpreis für beide Modelle um die 200 Euro eingependelt. Deswegen würde ich trotz der etwas einfacheren Bedienung und des größeren Weitwinkelbereichs der Pentax Optio W60 zur Olympus µ 1050 SW als bessere Kamera greifen, da sie mit ihrem robusten Metallgehäuse und auch der Bildqualität einen etwas besseren Eindruck hinterlassen hat.
Mehr Infos über Jochen Seelhammer unter www.seelhammer.de
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