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Test Canon EOS 40D
Geschrieben von Andreas Skrypzak   
Donnerstag, 22 November 2007
aufmacherSeit ca. vier Wochen bin ich glücklicher Besitzer des neuen Flagschiffes im Semi-Profi- Bereich von Canon und konnte die Kamera in dieser Zeit einem ausgiebigen Test unterziehen.
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Das Gehäuse aus robuster Magnesiumlegierung liegt mit seinem Gewicht von 820 Gramm sehr gut in der Hand. Auffällig ist das auf 3 Zoll (230.000 Pixel) vergrößerte Display, mit dem bei der neu konzipierten 40D nun auch die Möglichkeit der Livebild-Funktion besteht. Im Livebild-Modus kann man auch mit dem Autofokus scharf stellen, sodass Fotografieren aus verschiedensten Positionen möglich wird. Ferner kann ein Raster über das Display gelegt werden, was bei Landschafts- oder Architekturaufnahmen das Ausrichten von Motiven vereinfacht.eos40dtopwefs1785

Alles bleibt sauber

Das EOS-Integrated-Cleaning-System kommt wie schon in der EOS 400D und in der EOS-1D Mark III auch in der EOS 40D zur Minimierung von Staubpartikeln auf dem Bildsensor zum Einsatz. Beim Einschalten der Kamera wird der Sensor ca. 1 Sekunde lang gereinigt, dieser Vorgang kann durch antippen des Auslösers abgebrochen werden. Mit einer Einschaltzeit von 0,8 Sek. ist die 40D optimal geeignet, wenn es mal schnell gehen muss!
Der Canon DIGIC III Prozessor überzeugt mit schneller Reaktionszeit, optimierter Farbwiedergabe und ist ein weiteres Highlight, das aus der Profi-Liga-Kamera 1D Mark III übernommen wurde.

Licht im Dunkeln

Der Canon CMOS-Sensor der dritten Generation weist gegenüber seinem Vorgänger ein neues Pixeldesign auf, hierdurch konnte das Bildrauschen weiter reduziert werden. Die EOS 40D bietet auch noch bei ISO 1600 eine sehr gute Bildqualität. Bei schwierigen Lichtverhältnissen oder wenn nicht geblitzt werden kann oder darf, kann die Empfindlichkeit auf ISO 3200 erhöht werden.
Welcher Fotograf kennt das Problem mit dem engen Dynamikbereich der Lichter z.B. bei der Hochzeitsfotografie oder anderen hellen Bereichen. Der Tonwert-Priorität-Modus bietet ab ISO 200 die Möglichkeit zur Erweiterung des Dynamikbereiches, um so eine bessere Detailzeichnung zu erhalten.
Schnell
Der DIGIC-III-Prozessor ermöglicht Reihenaufnahmen mit bis zu 6,5 Bildern pro Sekunde, der Pufferspeicher hat eine Kapazität für bis zu 75 Large JPEG-komprimierte Aufnahmen und bis zu 17 Aufnahmen im RAW-Format.




   

Neuer Autofokus

Eine weitere Verbesserung ist das neue Autofokus-System mit Kreuzsensoren und neun AF-Messfeldern. Alle neun AF-Messfelder stellen sowohl auf horizontale als auch auf vertikale Bildstrukturen scharf.

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Mit der Picturestylefunktion bekommt der Fotograf eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten wie die Kamera bei JPEG-Fotos die Schärfe, den Kontrast, die Farbsättigung regelt. Auch wenn man beim Arbeiten im RAW-Modus sicher diese Einstellungen später am Computer mit der Hand erledigen möchte, ist es doch für den ein oder anderen Einsatzzweck, wenn es „mal schnell gehen muss“ eine Hilfe und Einsteiger werden die Möglichkeiten sicher zu schätzen wissen.


Robust, dicht und einfach

Die Bedienelemente sind sehr gut und übersichtlich an der Kameraober- und Rückseite angebracht. Durch das große Wahlrad und dem kleinen Joystick auf der Rückseite ist man in der Lage, sich sehr schnell durch die Funktionen zu bewegen.

Erwähnenswert ist noch die extra Abdichtung des Speicherkartendeckels und des Akkufachs gegen Spritzwasser und Staub.eos40dfullfrt
Wer sich für einen Batteriegriff für die 40D interessiert, sollte darauf achten, keinesfalls einen zu kaufen, der auch für die EOS 30D geeignet ist. Dieser passt zwar auch, ist aber nicht gegen Spritzwasser und Staub abgedichtet.

Das vergrößerte Sucherbild ist ebenso gelungen wie die Option das man auf dem oben links liegenden Wahlrad drei benutzerdefinierte Einstellungen abspeichern kann.
Über den optional erhältlichen Wireless File Transmitter WFT-E3 kann die Kamera kabellos gesteuert werden und Aufnahmen können direkt auf einen PC oder auf eine externe Festplatte übertragen werden. Allerdings finde ich den Preis von ca. 800 Euro für diese Option ein bissel happig.

Fazit

Mit der neuen Canon 40 D setzt Canon die Messlatte im Semi-Profi-Bereich ein ganzes Stück höher. Mit Profiausstattung zu einem Preis von ca. 1.190,- Euro bietet sie Fotografen viele Möglichkeiten und viel Spaß mit einer hochwertigen Kamera.

  

Auflösung (Pixel)

3.888 x 2.592 

Sensor Chip

22,2 x 14,8 mm CMOS 

Chip Auflösung (Mio. Pixel)

10,1 

Video-Ausgang

Ja 

USB

2.0 

PictBridge (Direktdruck ohne PC)

Ja

Wechselspeicher Art

CF (I / II)), Microdrive 

Wechseloptik

Ja

Bajonettanschluss

Canon EF/EF-S 

Brennweite (mm)

17 - 85 

Belichtungsmessung

TTL-Offenblendenmessung, Mehrfeldmessung, Selektivmessung, Spotmessung, Mittenbetonte Integralmessung 

Belichtungssteuerung

Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuelle Belichtung 

Verschlusszeiten (Sek.)

30 - 1/8.000 

Schärfenregelung

Autofokus / manuelle Fokussierung 

Sucher

Dachkantprisma, Dioptrinausgleich -3 bis +1 

Blitzaufnahmen

Blitz eingebaut, ; Aufsteckschuh für externen Blitz 

LCD-Bildschirm

Ja

Größe (cm)

7,62 

Windows XP

Ja

Windows 2000

Ja 

Windows Vista

Ja

MAC

Ja (siehe Beschreibungstext) 

Farbe

schwarz 

Breite (mm)

145,5 

Höhe (mm)

107,8 

Tiefe (mm)

73,5 

 

   

Weitere Infos unter www.canon.de  

 

 

 

 

 

 


Kommentare (8)add comment
Andreas: ...
Lieber Gisbert,

ich habe sie an meinen Flachbild angeschlossen und dort funktioniert es. Der Kamera liegt auch ein Programm bei über das ist es möglich die Kamera über einen PC/Laptop zu steuern. Dies habe ich auch schon im Studio durchgeführt. Kamera auf ein Stativ, Kabel mit dem Laptop verbunden, Programm auf un schon siehst Du das Live-Bild und kannst per PC auslösen.
Optional erhält man zu der Kamera auch eine Funkeinheit wenn man breit ist ca. 800 Euro auszugeben ;)
Ich habe das Teil auf der Canon Discovery Tour ausprobiert und der Guido Karp hat es auf der Showbühne vorgestellt. Ist schon nicht schlecht, mit diesem Teil kannst Du auch direkt auf eine mobile Festplatte Speichern oder Dein Assistent ;) kann direkt die Bilder am PC überprüfen und zur Vogue (lach) schicken.
Zu der Stromversorgung kann ich Dir leider nichts sagen, da ich den Adapter nicht habe.
Ich habe den Batteriegriff, da ich es sehr schätze den Hochkantauslöser benutzen zu können. Ich habe mir in der Metro einen zweiten No Name Akku für 20? gekauft und bin zufrieden. Solch einen Akku hatte ich auch schon für meine 350D und der war auch top!
Bei Kauf eines Batteriegriffes sollte man allerdings aufpassen das man den richtigen bekommt, einige Händler versuchen (zum gleichen Preis) den der 20D/30D zu verticken, der passt auch ist aber nicht Spritzwasser und Staubgeschützt.
Ich kenne nun ca. 6 Fotografen die sich diese Kamera gegönnt haben und keiner hat es bereut. Du kannst Dir die Camera in Köln (je nachdem von wo Du kommst) beim Foto Gregor auch zum testen ausleihen und wenn Du sie kauft bekommst Du die Ausleihgebühr auf den Kaufpreis angerechnet.
Ich hoffe Dir ein wenig weitergeholfen zu haben!!!

GLG Andreas
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Januar 04, 2008
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Gisbert: ...
Hallöchen,

ich liebäugle auch schon eine Weile mit der Canon EOS 40D und hab sie in die engere Wahl gezogen...
Wärst Du mal so nett, etwas auszuprobieren und mir das Ergebnis mitzuteilen?

Bei Studioaufnahmen habe ich meine Minolta direkt per Videoausgang mit einem Monitor verbunden und sehe permanent ein "etwas" größeres Livebild... ;o)
Würde mich interessieren, ob das bei der EOS 40D auch funktioniert!
Also bitte einfach mal den Videoausgang in den Fernseher oder Videorecorder stöpseln und beim knipsen in dir Röhre guggen... ok?


Dann würde mich noch die Spannungsversorgung über den Netzadapter interessieren, da auf der Canon-Seite leider keine Angaben zu finden sind.

Grund: Für längere Outdoorshootings benutze ich anatatt des original zusatz Akkupacks/Batteriegriff einfache GEL-Akkus aus dem Modelbau!
Die sind unverschämt günstig und haben mordsmäßig power... ;o)
Nur mal so als Tip... (smile)

Vielen Dank für Deine Mühe und LG,
Gisbert
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Januar 01, 2008
Stimmen: +0
Andreas: ...
Ich denke damit einfach das bestätigt zu haben, das Canon angegeben hat, kurz und kündigt.
Ich denke es ist auch kein Grund persönlich zu werden und wenn man mit sich und der Welt nicht zu frieden ist, sollte man andere in Ruhe lassen.
Frag mal bei La-Garda nach, vielleicht kannst Du ja selber als Redakteur tätig werden, aber nur mit einem Wikipedia-Wissen kommst Du nicht weit.
Also nichts für ungut, gerne kannst Du mir weiter unter nc-skrypzan2@netcologne weiter kreative Wikipedia Tipps zukommen lassen. Es ist hier auf dieser tollen Page nicht angebracht und meine comments sind frei von mir geschrieben und haben nichts mit den gestaltern der Page zu tun!

Gruß

Andreas
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Dezember 31, 2007
Stimmen: +0
Kritiker: ...
Ich besitze die Kamera selbst und besaß sie auch schon, als ich Deinen "Test" las.
Du solltest nochmal über das Wort "Test" nachdenken.

Wikipedia: "Ein Test (aus dem altfranzösischen: test Tiegel, Topf für alchemistische Versuche) ist ein Versuch, mit dem größere Sicherheit darüber gewonnen werden soll, ob ein technischer Apparat oder ein Vorgang innerhalb der geplanten Rahmenbedingungen funktioniert oder nicht bzw. ob bestimmte Eigenschaften vorliegen oder nicht." [...] "Der Test demonstriert reale Vorgänge in simulierten Umgebungen. Dies dient der Erprobung neuer oder unbekannter Vorgänge, ohne echte Umgebungen zu beeinträchtigen oder zu gefährden."

Die Nennung von technischen Daten ohne jede Schlußfolgerung, Ausprobieren und Schlußfolgerung erfüllt die Anforderungen des Begriffs "Test" nicht.

Wenn ich Dir jetzt noch erklären muß, was Deinen Artikel zu einem Test gemacht hätte, dann solltest Du aufhören solche Sachen zu schreiben.
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Dezember 31, 2007
Stimmen: -1
Andreas: ...
Ups,
sorry meinte natrlich den Kollegen Kritiker ;)

LG Andreas
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Dezember 18, 2007
Stimmen: +0
Andreas: ...
Lieber lenswork,

das ist genau das was ich bei dem Handling mit der Kamera beschreiben kann. Ich wre Dir dankbar dafr wenn Du genau Bezeichnet knntest was Du lieber gelesen httest ;)

LG Andreas
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Dezember 18, 2007
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Kritiker: ...
Ein "Test" sollte doch über die Nennung der technischen Daten hinaus gehen. Ich finde nichts, was ich nicht auch aus der image-Broschüre hätte erfahren können.
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November 28, 2007
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lenswork: ...
kurzer und knackinger bericht der viele erfreuen wird. danke an Andreas Skrypzak
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November 28, 2007
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