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Buchbesprechung: GIMP 2.6 für digitale Fotografie |
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Geschrieben von Andreas Reitmaier
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Freitag, 20 März 2009 |
Lange Zeit war GIMP nur bei Linux Usern bekannt, die einen Ersatz für Photoshop brauchten. Das Programm ist jedoch so gut, dass viele Anwender auch aus der Windows- und Mac-Welt darauf zurückgreifen. Dieser Trend macht sich auch auf dem Buchmarkt bemerkbar und spülte in letzter Zeit eine Reihe GIMP-Bücher auf den Markt.

Der vorliegende Band aus dem Galileo-Verlag richtet sich, dem Titel nach, vor allem an Digital-Fotografen. Doch all zu eng sollte man den Titel nicht sehen. Jedes in digitaler Form vorliegende Bild lässt sich nun mal mit GIMP bearbeiten und so ist das Buch auch für alle anderen Anwender eine sinnvolle Anschaffung. Der Autor Jürgen Wolf beginnt, wie sollte es auch anders sein, mit einem Überblick über das Programm. Die Bedienoberfläche wird, nach der kurzen Einführung zur Installation, ebenso betrachtet, wie die wichtigsten Werkzeuge. Um nicht immer das Buch auf dem Schreibtisch zu haben, hat der Verlag im Übrigen eine Referenzkarte mitgeli efert, welche die wichtigsten Werkzeuge, Tastenkürzel und Mausaktionen beschreibt, prima auch für die Notebook-Tasche.
Die restlichen Kapitel widmet der Autor anschließend jeweils bestimmten Themenbereichen, wie Farbkorrekturen, Belichtungskorrekturen, Schwarzweiß-Arbeiten, Freistellen, Scharf- und Weichzeichnen, Perspektiven, Retusche, Fotomontage, Effekte, GIMP erweitern, Präsentieren, RAW-Bearbeitung und DRI. Jedes Kapitel wird in einzelne Workshops unterteilt, die jeweils ein ganz konkretes Arbeitsbeispiel behandeln. Dazwischen finden immer einige Seiten Platz, die unter dem Stichwort „Grundlagenexkurs“ von GIMP losgelöste Hintergründe behandeln. Durch die bildthematische Aufteilung des Buches dient es auch später als Nachschlagewerk, kann der Leser doch leicht nach dem Motto „Wie war das doch gleich mit dem Fischaugen-Effekt“ im Inhaltsverzeichnis nachschauen und eine passende Anleitung finden. Wer konkrete Informationen zu einen bestimmten Werkzeug sucht, ist dann natürlich auf das Stichwort-Verzeichnis angewiesen.
Fazit
Besonders gefällt bei diesem Buch die durchaus hochwertige Aufmachung. Der Autor arbeitet mit sehr vielen Bildern, die nicht aus dem Standard-Archiv stammen und macht so auch beim durchblättern Freude.
Die einzelnen Workshop-artig aufgebauten Artikel erklären sämtliche Arbeitsweisen Schritt-für-Schritt ohne all zu viel Theorie. Damit ist GIMP 2.6 von Jürgen Wolf eine echte Empfehlung nicht nur für Einsteiger in GIMP, sondern auch für den, der sein Wissen erweitern will. Oder auch für Denjenigen, der nicht
so oft mit GIMP arbeitet und daher gelegentlich eine konkrete Anleitung zu einer Problemlösung benötigt.
DVD: Die zugehörige DVD enthält die Beispielbilder zu den Workshops, Gimp 2.6 für die verschiedenen Plattformen und dazugehörige Plug-ins, sowie Video-Trainings.
Übersicht |
GIMP 2.6 – für digitale Fotografie
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Autor: Jürgen Wolf
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| Verlag: Galileo Design |
| ISBN: 978-3-8362-1184-0 |
| Umfang: 355 Seiten |
| Preis: 39,90 Euro |
| www.galileo-design.de |
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