In dieser Reihe stellen wir Models vor, die mit der Beantwortung der immer gleichen 11 Fragen einen Eindruck von sich geben. In dieser Ausgabe haben wir Nina (26) aus Unterschleißheim interviewt.

Wann hast du mit dem Modeln angefangen und machst du es hauptberuflich oder als Hobby?
Also angefangen mit dem Modeln habe ich vor ca. sechs Jahren, wurde aber kurz darauf schwanger und musste eine Pause einlegen. Ich model nur nebenbei.
Ist Model ein Wunschtraum von dir oder bist von anderen entdeckt oder angesprochen worden?
Angespornt wurde ich durch meinen Mann und einen guten Freund, der Fotograf ist - Thomas Pekau in der Model-Kartei unter dem Namen TWORX bekannt.
Was tust du für dein Aussehen (Ernährung, Sport, Entspannung, usw.)? Nenne bitte auch die Kosmetikprodukte, die du benutzt.
Also wenn ich ehrlich bin, mache ich eigentlich gar nichts, es muss wohl an den Genen liegen (lacht). Was Kosmetikprodukte angeht, lege ich mich nicht auf einen bestimmten Hersteller fest, bei mir findet man quer durch die Bank, was der Markt so hergibt. Wobei ich zugeben muss, dass ich meist die preiswerten Produkte bevorzuge.
Was macht für dich einen guten Fotografen aus?
Am Ende zählt für mich das Endprodukt, das man ja heutzutage auf verschiedenen Wegen erreichen kann. Manche machen es beim Shooting schon ziemlich perfekt, andere dann in Photoshop am Computer.
Was man aber nie vergessen sollte, was einen guten Fotografen ausmacht, ist der Umgang mit Menschen. Das ist für mich schon sehr wichtig.
Welche Einstellung ist deiner Meinung nach unerlässlich, um ein gutes Model zu sein?
Ein gutes Model muss für mich vielseitig sein, d.h. es muss schnell in verschiedene Rollen schlüpfen können, muss seinen Körper kennen und beherrschen. Außerdem darf sie keine Scheu haben, auf Leute zuzugehen. Denn wenn man am Tag drei Shootings hat, steht man schon unter Strom und sollte auf Knopfdruck alles abrufen können, um an ein gutes Ausgangsprodukt zu gelangen.
Wann bezeichnest Du ein Shooting als gut/angenehm/gelungen?
Dazu muss einfach auch das ganze Drumherum stimmen, das heißt - Sympathie, Professionalität, Arbeitsablauf und Spaß muss es auch machen. Dann ist ein Shooting für mich gelungen.
Welche Bereiche shootest und präsentierst du am liebsten und warum? Ich mache viele Bereiche, angefangen von Portrait über Fashion bis klassischer Akt und Fetisch. Spaß machen mir eigentlich alle Sachen, denn ich habe kein Problem mit meinem Körper. Mir macht es auch nichts aus, mich auszuziehen. Ich habe keine Berührungsängste und aus diesem Grund komme ich mit fast allen Leuten klar.
Was war dein bisher peinlichstes, lustigstes oder schönstes Shooting-Erlebnis?
Das peinlichste Shooting fand in München im Olympiapark statt. Obwohl wir frühmorgens um 8 Uhr schon angefangen haben und extra eine Platz gesucht haben, wo wenige Leute vorbeikommen, mussten wir das Shooting nach einer Stunde abbrechen, weil so viele Jogger Extrarunden um uns gedreht haben, dass wir nicht mehr in Ruhe unserer Arbeit nachgehen konnten.
Wie bereitest du dich auf ein Shooting vor?
Eigentlich ganz einfach, vorher wird abgesprochen was ich denn für Klamotten mitbringen soll, dann wird Tasche gepackt. Danach kümmere ich mich um Make-up und Haare. Bevor ich losfahre gibt es noch ein kurzes Telefonat mit dem Fotografen, denn ein paar Mal bin ich auch schon versetzt worden.
Dann mache ich mich auf den Weg. Was ich immer dabei habe ist etwas zu trinken, ein paar Kleinigkeiten zu essen und meinen Mann.
Wann würdest Du ein Shooting sofort abbrechen/beenden?
Wenn der Fotograf aufdringlich wird oder sich nicht an Abmachungen hält!
Welche Ziele hast du noch als Model?
Ich würde gerne mal Werbung machen, die in die Richtung Kosmetik oder auch Haare geht, denn das ist mein Markenzeichen. Extrem lange Haare, mit denen ich viele Frisuren zaubern kann. Übrigens alles echt, keine Extensions (grinst).
Mehr Infos unter www.model-kartei.de/sedcard/modell/3928/
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