In dieser Reihe stellen wir Models vor, die mit der Beantwortung der immer gleichen 11 Fragen einen Eindruck von sich geben. In dieser Ausgabe haben wir Eva-Johanna Lorey (18) aus Hannover interviewt.

Wann hast du mit dem Modeln angefangen und machst du es hauptberuflich oder als Hobby?
So als ich etwa 15 war. Seitdem mache ich das neben der Schule.
Ist Model ein Wunschtraum von dir oder bist von anderen entdeckt oder angesprochen worden?
Eine Mischung aus beidem. Ich fand Mode schon immer faszinieren, genauso wie hohe Schuhe. Das wurde wohl von einem Scout bemerkt, der mich angesprochen hat.
Was tust du für dein Aussehen (Ernährung, Sport, Entspannung, usw.)? Nenne bitte auch die Kosmetikprodukte, die du benutzt.
Ich mache fünf Mal die Woche Sport( Spinning, Laufen, Schwimmen, Kraftübungen alles auf Leistung, denn ich brauche Erfolge), was mir in stressigen Situationen viel Kraft schenkt. Und ich achte sicherlich auch auf meine Ernährung. In diesem Punkt bin ich sehr diszipliniert: Ich esse nur dann wenn ich wirklich Hunger hab, keine riesigen Portionen, abwechslungsreich. Ab und zu brauch ich aber auch was Süßes (grinst). Körperpflege ist natürlich auch ein wichtiger Faktor, dabei versuche ich Produkte zu wählen, die günstig UND wirksam sind. Um mir da ein Bild machen zu können, informiere ich mich beispielsweise in Zeitschriften wie Ökotest oder Stiftung Warentest.
Was macht für dich einen guten Fotografen aus?
Zum einen sollte er natürlich sein Handwerk beherrschen, da kommt man einfach nicht drum rum. Allerdings kann er oder sie noch so Profi sein: Freundlichkeit, Natürlichkeit und gute Laune dürfen nicht fehlen. Ebenso ist mir Ideenreichtum sehr wichtig. Stimmt die Atmosphäre nicht, gibt es keine guten Bilder.
Welche Einstellung ist deiner Meinung nach unerlässlich, um ein gutes Model zu sein?
Ein Model sollte einige Eigenschaften haben wie Pünktlichkeit, Körperbeherrschung und Disziplin. Sicherlich ist es auch von Vorteil wenn man neugierig ist und offen, da man viele neue Menschen kennenlernt und innerhalb weniger Stunden ein Ergebnis erzielen möchte.
Wann bezeichnest Du ein Shooting als gut/angenehm/gelungen?
Also die oben genannten Eigenschaften/Gegebenheiten sollten bei dem Team vorhanden sein. Ebenfalls eine gewisse Planung/Absprache im Vorraus: Das kann einiges erleichtern.
Welche Bereiche shootest und präsentierst du am liebsten und warum?
Es hat sich bei mir herausgestellt, dass mir die Präsentation von Unterwäsche am meisten Spaß macht. Meiner Meinung nach sind solche Bilder schöner als Akt, denn sie lassen um einiges mehr Freiraum für die Gedanken des Betrachter. Außerdem freut es mich, mein hartes Training belohnt zu sehen.
Was war dein bisher peinlichstes, lustigstes oder schönstes Shooting-Erlebnis?
Peinlich? Hmm, vielleicht dass ich vergessen hatte, mir meine Augenbrauen zu z upfen.
Das lustigste Erlebnis war auf jeden Fall mein erstes Paarshooting, weil man sich nicht kennt und trotzdem sich sehr nahe kommt: Das ist manchmal schon merkwürdig und deshalb auch wieder lustig (lacht).
Das schönste Shooting? Eine schwierige Frage, da möchte ich mich gar nicht entscheiden.
Wie bereitest du dich auf ein Shooting vor?
Am Tag zuvor werden die Harre gewaschen und die Häärchen vernichtet, auch die Augenbrauen zupfen (grinst).Anschließend gibt es ein Peeling und die Zeremonie wird mit dem Eincremen und Nägelfeilen/-lackieren beendet.
Wann würdest Du ein Shooting sofort abbrechen/beenden?
Wenn die oben genannten Vorraussetzungen nicht gegeben sind, Vereinbarungen nicht eingehalten werden oder ich bedrängt würde.
Welche Ziele hast du noch als Model?
Mein Niveau zu halten, es vielleicht sogar zu verbessern. Nichts ist wichtiger, als sich treu zu bleiben. Wenn dabei noch Mal die eine oder andere Publikation raus kommt, umso erfreulicher.
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