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11 Fragen an: Stefan Weis
Geschrieben von Gianfranco La Garda   
Dienstag, 24 Oktober 2006

stefan_weis"11 Fragen an ...", die Serie auf La Garda stellt Fotografinnen und Fotografen mit einem kurzen Interview vor. Die Antworten auf die elf immer gleichen Fragen zeichnen ein Bild der Interviewten und ihrer Arbeit.
In dieser Folge stellen wir den Fotografen Stefan Weis aus Eschau vor.
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Wie alt bist du?
40.

Seit wann fotografierst du?
Meine erste Kamera habe ich als Kind bekommen und damit immer schön sinnfrei fotografiert. Die ersten Jobs für die Presse starteten so ca. 1988. Ich habe von 1992 – 94 Fotodesign studiert und 1995 erste ernsthafte Schritte in Richtung Aktfotografie unternommen.246

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Nach dem aus der Karriere als Künstler nichts wurde und die Berufung zum Musiker sich mit Trennung der Band „ROTZLÖFFEL“ in Luft auflöste, blieb mir nichts anderes übrig, um nicht in den erlernten Job als Gärtner zurück zu müssen. Heute ist es in Ordnung, Fotograf zu sein - viel besser als Hartz IV.

Warum fotografierst du?
Weil ich geil auf Erfolg bin.
Weil ich mittlerweile meine Brötchen damit verdiene.
Weil ich nix anderes besser kann.

Welche Art von Fotos machst du?
Kommerzielle Auftragsarbeiten für Firmen (Architektur, Produkt), für Agenturen (Architektur, Tourismus, Reportrage, Firmenportraits...).
Kommerzielle Arbeiten für private Kunden im eigenen Atelier - neben dem Schwerpunkt Akt eigentlich alles außer Sofort-Passbilder, weil meine ersten biometrischen Versuche in die Hose gingen und meiner Meinung nach 10,- EUR zu wenig sind für Fotografie, Bildbearbeitung und Ausbelichtung.

Spezialisiert bin ich auf Aktfotografie, auch weil meine Homepage sehr viele überregionale Kundenkontakte bringt.
Privat mache ich auch mal Landschaften, Natur und natürlich die eigenen Kinder.

Mit welcher/welchen Kamera/s arbeitest du und warum?
Canon EOS 350 D und Canon EOS 300 D. Weil mir diese Kameras voll genügen und ich nicht einsehe, nur fürs Prestige mehr auszugeben.
Zu analogen Zeiten hatte ich auch Großformat und Mittelformat, aber die Arbeiten mit solchen Kameras wurden selten angemessen bezahlt. Habe das alles verkauft, weil es sonst nur bei mir einrostet. bild5Auch das Schwarzweiß-Labor habe ich aus Kostengründen aufgegeben - richtig schön fand ich es sowieso nie, in Chemikalien rumzuplanschen.

Welche Objektive setzt du ein und warum?
Ein Canon EFS 18-55 mm, weil es das Standard-Objektiv für diese Kameras ist und ein Canon Zoom EF 80-200 mm, da ich ab und zu mal längere Brennweiten brauche. In der Technik bin ich Minimalist, jeder Hobbyfotograf gibt wahrscheinlich mehr Geld für seine Ausrüstung aus.

Welche Locations (Studio, Outdoor, On Location) bevorzugst du und warum?
Kommt ganz auf die Aufgabe an.
Bei Aktfotografie mit privaten Kunden bevorzuge ich das Studio, weil mir die Gestaltung mit Licht die Sicherheit gibt, aus jeder und jedem das Beste rauszuholen. Ganz egal ob die fotografierte Person 18 oder 55 Jahre alt ist.

Hast du einen Fotografen als Vorbild?
Nein. Fotografen verleiten nur zum Kopieren, wirkliche Inspiration kommt aus der Malerei.

Welches ist dein Lieblingsbild und warum?
Das gibt es weder bei den eigenen noch bei Bildern anderer Künstler, weil sich Wahrnehmung ständig verändert.

Was ist dein Wunsch oder Traum für deine Fotografie, die du gerne einmal umsetzen würdest?
Eine Aktfotosession mit Barbara Schöneberger und einem Glas Milch!

Mehr Infos unter www.sw-akt.de

 

 

 







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