La Garda - Fotografie • Models • Make-up
La Garda

   
11 Fragen an: Robert Kneschke
Geschrieben von Gianfranco La Garda   
Mittwoch, 11 Oktober 2006

robert_kneschke_small_2006-"11 Fragen an ...", die Serie auf La Garda stellt Fotografinnen und Fotografen mit einem kurzen Interview vor. Die Antworten auf die elf immer gleichen Fragen zeichnen ein Bild der Interviewten und ihrer Arbeit.
In dieser Folge stellen wir den Fotografen und La Garda Autor Robert Kneschke aus Berlin vor.
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Wie alt bist du?
Ich wurde 1980 geboren.2006_celina_lacht_02_1977_k

Seit wann fotografierst du?
Seit ich ca. 10 Jahre bin, mit Spiegelreflexkamera seit 1995, mit Digitalspiegelreflexkamera seit 2004.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Ganz einfach: Ich war zu schlecht zum Malen ...

Warum fotografierst du?
Ich mag es, Momente oder Landschaften festzuhalten, an die ich mich in ihrer vollen Schönheit sonst nie wieder richtig erinnern könnte.

Welche Art von Fotos machst du?

Ich bevorzuge sehr saubere, manche sagen, fast klinische, Fotos. Am liebsten Portraits vor weißem Hintergrund, gut ausgeleuchtet und die Models natürlich geschminkt. Bei Landschaftsaufnahmen kommt es mir sehr auf die Komposition an, die möglichst nicht langweilig wirken sollte.

Mit welcher/welchen Kamera/s arbeitest du und warum?
Mit der Canon 5D, weil ich als Anfänger bei Canon eingestiegen bin mit der EOS 500 und mich danach "hochgekauft" habe. Da ich Filter und einige Objektive behalten wollte, ergab es sich einfach. Dazu kommt, dass ich mit der 5D endlich einen Vollformatsensor habe.

Welche Objektive setzt du ein und warum?
Bevorzugt arbeite ich mit zwei Objektiven: einem 55 mm Objektiv und einem 105 mm (2.8 Makro). Bei Portraits setze ich eher das Makro ein, um eine möglichst scharfe Abbildung zu bekommen. Ich liebe es, wenn ich fast die Körnchen der Wimperntusche auf den Wimpern zählen kann. Bei Landschaftsaufnahmen nehme ich meist das 50 mm, aber oft auch das 105 mm, um den Vordergrund besser vom Motiv abheben zu lassen.
2006_lisa_schuettelt_haare_Welche Locations (Studio, Outdoor, On Location) bevorzugst du und warum?
Mittlerweile eindeutig das Studio, weil ich das Licht besser kontrollieren kann und die Planung leichter fällt. Ich brauche mich nicht darum zu kümmern, ob es regnet, wann es dunkel wird oder wie kalt es draußen ist.

Hast du einen Fotografen als Vorbild?
Bei Landschaftsaufnahmen eindeutig Ansel Adams mit seinen Aufnahmen der Nationalparks. Einen sehr guten Safarifotografen gibt es auch noch, aber ich habe das Buch gerade nicht parat, um nachschauen zu können, wie er heißt.
Bei Portraitaufnahmen orientiere ich mich eher an aktuellen Stock-Fotografen, die strenge Anschnitte und spannende Kompositionen benutzen.

Welches ist dein Lieblingsbild und warum?
Von meinen eigenen ist es das Highkey-Foto eines siebenjährigen Mädchens, was mit ihren Milchzähnen ganz natürlich in die Kamera lacht.
Von anderen Fotografen ist es das Foto einer Freundin, was bei mir groß im Wohnzimmer hängt. Auf dieser Schwarz/Weiß-Fotografie ist ein Mädchenkopf bis zu den nackten Schultern zu sehen, der wie der Hintergrund bemalt ist.
Dadurch entsteht eine unglaubliche 3D-Wirkung, die mich jedes Mal aufs Neue fasziniert.

Was ist dein Wunsch oder Traum für deine Fotografie, die du gerne einmal umsetzen würdest?
Mein Traum ist eine Fotosession mit einer Familie mit mehreren Generationen: Baby, Kind, Jugendlicher, Eltern, Großeltern, alle zusammen lächelnd im Studio ...


Weitere Infos unter www.robertkneschke.de.

 

 

 







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