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"11 Fragen an ...", die Serie auf La Garda stellt Fotografinnen und Fotografen mit einem kurzen Interview vor. Die Antworten auf die elf immer gleichen Fragen zeichnen ein Bild der Interviewten und ihrer Arbeit. In dieser Folge stellen wir den Fotografen Robert Houben aus Berlin vor.

Wie alt bist du?
Das gefühlte Alter variiert, laut Ausweis aber wohl 38.
Seit wann fotografierst du?
Ernsthaft seit 1995, wobei dies eher dokumentarische Fotografie war, zu den Bereichen Akt und Portrait bin ich etwa 2004 gekommen - das war für mich auch der Beginn der Digitalisierung.
Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Nachdem ich meine große Leidenschaft, die Fliegerei, aufgeben musste, habe ich wieder mit der Fotografie angefangen, vor allem als kreativen Gegenpol zum Alltag.
Warum fotografierst du?
Weil es mir Spaß macht, Bilder zu schaffen.
Welche Art von Fotos machst du?
Portraits, weil es mich reizt, die Stimmung und Seele einzufangen. Akt, weil ich die Schönheit des Körpers festhalten möchte und Bodylandscapes, weil ich die Linien und ihre Wirkung faszinierend finde. Und das in der Regel schwarz-weiß.
Mit welcher/welchen Kamera/s arbeitest du und warum?
Zum einen mit einer EOS 30D, die bei einem guten Preis-/Leistungsverhältnis das bietet, was ich brauche, zum anderen eine EOS 350D als Backup und unterwegs, wenn Gewicht und Größe eine Rolle spielen. Canon generell, da ich so den teilweise aus analogen Zeiten vorhandenen Objektiv-Fuhrpark weiternutzen kann.
Welche Objektive setzt du ein und warum?
In der Regel lichtstarke Festbrennweiten - mein Favorit ist das 85 mm/1.8 gefolgt vom 50 mm/1.4 - im Studio ab und an auch mal ein Zoom. Festbrennweiten haben für mich neben der Lichtstärke und den daraus resultierenden Möglichkeiten auch den Vorteil, dass sie dem Model gegenüber „fairer“ sind: da ich zum „zoomen“ hin- und herlaufe, kann das Model auch ein wenig abschätzen, ob jetzt eher Totale oder Detail angesagt ist.
Welche Locations (Studio, Outdoor, On Location) bevorzugst du und warum?
Ich bevorzuge etwas düstere, verfallene Locations, da sie einen reizvollen Kontrast zu den weichen, harmonischen Linien des Models bieten. Eine Alternative zum Studio hab ich für Bodylandscapes dann doch noch nicht gefunden.
Hast du einen Fotografen als Vorbild?
Konkret tue ich mich da ein wenig schwer ... es gibt eine ganze Reihe von Fotografen, bei denen mich die Bilder oder Aspekte ihrer Arbeit inspirieren. Wenn ich jetzt eine Aufzählung anfinge, dann würde ich bestimmt jemanden vergessen, deswegen lassen wir das lieber.
Welches ist dein Lieblingsbild und warum?
Kein bestimmtes - das variiert auch je nach Stimmungslage.
Was ist dein Wunsch oder Traum für deine Fotografie, die du gerne einmal umsetzen würdest?
Ein ganz einfacher: ein wenig mehr „Rücksicht“ ... es ist schon schade, wenn man an manchen Stellen erstmal die Film- und Accessoireverpackungen und sonstigen Müll beseitigen muss. Ein Müllsack als Shootingzubehör kann nicht so schwer sein.
Weitere Infos unter www.monochromatic.de
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