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11 Fragen an: Ralf Zenker
Geschrieben von Gianfranco La Garda   
Sonntag, 11 März 2007

ralle1-2"11 Fragen an ...", die Serie auf La Garda stellt Fotografinnen und Fotografen mit einem kurzen Interview vor. Die Antworten auf die elf immer gleichen Fragen zeichnen ein Bild der Interviewten und ihrer Arbeit. In dieser Folge stellen wir den Fotografen Ralf Zenker aus Meerbusch vor.
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Wie alt bist du?
Hm, da muss ich überlegen (lacht): junge 43.

Seit wann fotografierst du?  123
Angefangen hat es mit einer Foto AG im 10. Schuljahr. Vorher konnte ich mir leider nie eine Kamera leisten. Professionell seit 1989.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Als Kind habe ich mir immer im Quelle-Katalog diese tollen Praktika-Kameras angesehen. Gott, wie gerne hätte ich eine gehabt. Im 10. Schuljahr konnte ich endlich in der Foto-AG mitmachen, ab da gab es kein Halten mehr.
In meiner Lehrzeit konnte ich mir dann endlich eine Minolta X-300 leisten. Nach der Lehre habe ich dann bei einem Modefotografen ein Praktikum gemacht, danach Bundeswehr und dann das nächste Praktikum bei einem anderen Modefotografen. Bei ihm bin ich dann neun Jahre geblieben und habe alle Stationen durchlaufen: Praktikum, Assi, Studioorganisation, Fotograf, Werbung, Mode, Stills und sehr viele Reisen.





 

Warum fotografierst du?
Weil ich nichts anderes kann? Ne, es macht einfach Spaß. Es wird nicht langweilig und bleibt immer spannend. Wenn das Ergebnis eines Shootings so ist wie ich es mir vorher vorgestellt habe oder besser, bringt mir das eine große Zufriedenheit.

Welche Art von Fotos machst du?
Schöne? Schwer zu sagen. Eigentlich mache ich alles, außer Hochzeiten und Familienfeiern. Am liebsten fotografiere ich Portraits, Cover, und Akt/Erotik/Wäsche.

Mit welcher/welchen Kamera/s arbeitest du und warum?
Mittlerweile zu 95 % mit der D2X von Nikon. Meine schöne Pentax 67 habe ich verkauft. Obwohl noch immer Welten zwischen analog und digital liegen, möchte ich es nicht mehr missen, zwischendurch beim Shooting das Ergebnis auf dem Laptop zu sehen. Ich finde es auch beim Job ein gutes Gefühl, wenn man schon beim Shooting weiß, dass alles gut läuft.

Welche Objektive setzt du ein und warum?
Asche auf mein Haupt, aber ich arbeite unheimlich gerne mit Zoom-Objektiven. Mit Ausnahme von meinem guten, alten 85er. Das nehme ich noch immer gerne für Portraits oder um bei Blende 1.4 eine geile Unschärfe zu bekommen. Ein wirkliches „Lieblingsobjektiv“ habe ich aber nicht. Das ergibt halt die Situation. Ein Objektiv ist ein Werkzeug zum richtigen Zweck.

23232Welche Locations (Studio, Outdoor, On Location) bevorzugst du und warum?
Das kommt darauf an, welche Idee ich umsetzen möchte. Im Studio liebe ich es, ein aufwändiges Licht zu bauen und zu beherrschen.
Draußen ist alles spontaner, Sonnenlicht ist klasse - aber man muss so früh aufstehen, das ist ein großer Nachteil (grinst).

Hast du einen Fotografen als Vorbild?
Eigentlich nicht wirklich. Das wechselt bei mir immer. Ich mag allerdings schon Fotografen, die auch mit Licht umgehen können. Mein längsten „Helden“ sind Horst P. Horst, Herb Ritts und mein „Lehrer“ Klaus Kampert. Ich lasse mich aber lieber von einzelnen Bildern oder Serien inspirieren, als zu versuchen, einen Fotografen nachzuahmen. Da würde ich nie meinen eigenen Stil finden, das gefällt mir nicht.

Welches ist dein Lieblingsbild und warum?
Das blaue Foto von Tierra Negra am Strand.

Was ist dein Wunsch oder Traum für deine Fotografie, die du gerne einmal umsetzen würdest?
Ein Traum wäre natürlich eine Fotostrecke in einer großen Zeitung. Ein netter Wäsche-Job auf den Seychellen wäre auch nicht schlecht.

Weitere Infos unter www.ralle.org  

 

 

 

 

 







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