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"11 Fragen an ...", die Serie auf La Garda stellt Fotografinnen und Fotografen mit einem kurzen Interview vor. Die Antworten auf die elf immer gleichen Fragen zeichnen ein Bild der Interviewten und ihrer Arbeit. In dieser Folge stellen wir die Fotografin Katrin Attenberger aus München vor.

Wie alt bist du?
18.
Seit wann fotografierst du? 
Ich würde sagen, passable Ergebnisse sind seit 2003 erkennbar. Die erste Kamera hatte ich aber wahrscheinlich mit fünf in der Hand.
Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Ich hab wohl einfach mit Kameras, die anderen Familienmitgliedern gehörten, herumgespielt. Schon als ich ganz klein war, und auch immer die Familien-Urlaubsfotos geschossen. Irgendwann hat sich das Ganze mehr und mehr verselbstständigt und ich bin bewusst losgezogen, um zu fotografieren.
Warum fotografierst du?
Mit einem Foto kann man einen kurzen Augenblick in die Unendlichkeit ziehen, Erinnerungen aufheben. Man kann provozieren und Aufmerksamkeit erregen. Kunst in Form von Fotos und Bildern kann sehr subtil und doch ergreifend sein. Durch bloßes, kurzes Hinschauen können Menschen verändert und sensibilisiert werden. Außerdem kann ich meine Kreativität durchs Fotografieren ausleben.
Welche Art von Fotos machst du?
Ich denke ich werde mich nie auf eine bestimmte Art spezialisieren. Gerade wenn ich denke, eine bestimmte Richtung gefällt mir, finde ich doch wieder etwas neues, und irgendwann stoße ich wieder auf die vorherige.
Ich mag es, besondere Strukturen und bestimmte Eigenschaften fotografisch darzustellen (zB. 7 Todsünden).
Mit welcher/welchen Kamera/s arbeitest du und warum?
Lomo Holga - mit der kann man sich am besten auf das Elementare besinnen, ohne irgendwelchen Bearbeitungsschnickschnack zu brauchen. Man kann viel experimentieren, und die Ergebnisse gefallen mir.
Lomo Supersampler - auch damit kann man die vierfache Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema lenken. Diese Kamera ist nicht nur eine „Toy Kamera“, wenn man sie zu nutzen weiß.
Nikon D40, die ich für DSLR Anfänger als sehr angemessen und als einen angenehmen Partner empfinde.
Digitale Kompaktkamera zum Überall-hin-Mitnehmen. Manuelle SLR, denn es wäre mir unheimlich, wenn ich irgendwann nur noch digital fotografieren würde.
Man sollte jedoch nicht zu viel auf die besten Kameras geben. Gute Bilder können auf so viele Arten entstehen.
Welche Objektive setzt du ein und warum?
Bis jetzt das Nikon 18-55. Alles andere ist im Moment zu teuer. Aber ich spüre auch nicht den sofortig dringenden Bedarf danach.
Welche Locations (Studio, Outdoor, On Location) bevorzugst du und warum?
Am liebsten fotografiere ich im Freien; ich bin sehr naturverbunden, das Licht ist tagsüber fast immer irgendwie brauchbar und mit Sonne, Nebel, Regen und Schnee lassen sich vorzüglich starke und natürliche Stimmungen erzeugen. Man kann einfach losziehen und findet immer irgendetwas Nettes und Szenen lassen sich gut inszenieren.
Außerdem hab ich gar kein Studio.
Hast du einen Fotografen als Vorbild?
Nein, aber viele Fotografen, egal ob Laie oder Profi, können mich inspirieren.
Welches ist dein Lieblingsbild und warum?
Die wechseln viel zu oft und auch bei den ausgewählten hier war es ganz schön schwer, sich zu entscheiden. Manche Lieblingsbilder mag ich nur, weil sie mich an bestimmte Erlebnisse erinnern; andere sind objektiv gesehen gut, sagen mir aber nicht viel.
Was ist dein Wunsch oder Traum für deine Fotografie, die du gerne einmal umsetzen würdest?
Nach Island will ich unbedingt einmal, und ich denke, das ist ein erfüllbarer Traum. Ich denke nicht, dass ich beruflich viel mit Fotografie zu tun haben werde, aber das möchte ich auch gar nicht, da ich Kreativität absolut nicht erzwingen kann und das bei mir eher spontan kommt. Außerdem hätte ich Angst, es irgendwann satt zu sein. Also wünsche ich mir einfach, immer genug Zeit und Ideen für neue Fotos zu haben.
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