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La Garda

   
11 Fragen an: Horst Galuschka
Geschrieben von Gianfranco La Garda   
Sonntag, 13 Mai 2007

_d4c5500_2432794"11 Fragen an ...", die Serie auf La Garda stellt Fotografinnen und Fotografen mit einem kurzen Interview vor. Die Antworten auf die elf immer gleichen Fragen zeichnen ein Bild der Interviewten und ihrer Arbeit. In dieser Folge stellen wir den Fotografen und La-Garda-Autoren Horst Galuschka aus Köln vor.
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Wie alt bist du?
52.

Seit wann fotografierst du? 
Weiß ich nicht genau, aber es fing schon in der Kindheit an mit einer Agfa Silette, die ich von meinen Eltern geschenkt bekam und alle waren begeistert von den Fotos, die ich gemacht habe.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Indirekt durch meinen Vater, wenn ich genau überlege. Er war ein begeisterter Amateurfotograf mit eigenem S/W-Labor. Wenn ich mir heute meine Kinderfotos in S/W betrachte mit Büttenrand, von Hand entwickelt mit einfachen Mitteln, Negativretusche …. Ich glaube, das hat sich mit den Genen übertragen. Zwar arbeitet man heute anders, aber das Prinzip ist geblieben. horst2
Mein Einstieg ins Fotodesign begann Ende der siebziger Jahre mit Aufnahmen für Reisekataloge. In der Folgezeit arbeitete ich außerdem u.a. im Auftrag von Baugesellschaften, für die ich Architekturaufnahmen anfertigte und Ferien- und Hotelanlagen fotografierte.
Anfang der achtziger Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt meiner Tätigkeit auf den Film- und Fernsehbereich. Gerade der beginnende Aufschwung der Privatsender brachte viele Aufträge und damit auch viel Erfahrung in diesem Bereich.
Zu meinen Auftraggebern gehörten bald außer fast allen privaten und öffentlich/rechtlichen Fernsehanstalten viele Produktionsfirmen, Agenturen, Zeitungen und Zeitschriften. Homestories, PR-, Presse- und Symbolfotos, Imagefotos, Autogrammkarten, Zeitschriftentitel, Buch-, Schallplatten- und CD-Cover entstanden. Darunter auch zahlreiche Auslandsveröffentlichungen – dazu noch Mode, Beauty und Werbung.
Mitte der neunziger Jahre suchte ich eine weitere, neue Herausforderung und wurde Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter einer PR-Agentur. Nach knapp zwei Jahren erfolgreicher Tätigkeit verließ ich diese Agentur, um mich wieder vermehrt der Fotografie und dem Journalismus zuzuwenden.
Seitdem produziere ich neben den Film- und Fernsehthemen, Mode, Beauty, Werbung und Stockfotos, zunehmend Reisethemen für die verschiedensten Auftraggeber, z.B. Illustrierte, Zeitungen, Verlage und Agenturen.

Warum fotografierst du?
In erster Linie, weil es Spaß macht und weil man sich sehr gut ausdrücken kann. In zweiter Linie, weil mir Malen zu langweilig ist. (lacht)
Das Fotografieren von Menschen fasziniert mich seit jeher. Ob es sich um Aufnahmen bei Show- und Fernsehveranstaltungen handelt, um „Menschen auf der Straße“, Stars, Sternchen, Models oder wen auch immer - oder um Fotosessions in meinem Studio oder meinem portablen Studio (mit portabler Blitzanlage), das ich überall da aufbauen kann, wo es benötigt wird, ist unerheblich. Jeder Mensch, allein oder in einer Gruppe, ist ein Individuum und damit eine ganz individuelle Herausforderung. Ich muss zu all' den unterschiedlichen Menschen ein persönliches Vertrauensverhältnis aufbauen, damit ich das erreiche, was ich will: Professionelle Ergebnisse, die vollkommen natürlich aussehen. Oder, wenn etwas anderes gewünscht ist, auch Aufnahmen, die so gestellt aussehen, dass es schon beinahe schmerzt. Aber immer so, wie es geplant, gewünscht und gewollt ist.
Welche Art von Fotos machst du?
Menschen, Menschen, Menschen.
Show, TV und Film tätig. In dieser Sparte - und allgemein auf dem Gebiet People - arbeite ich bis heute.

Welche Art von Fotos machst du?
Inzwischen habe ich mich auf die Fotografie von klassischem Akt spezialisiert.





Mit welcher/welchen Kamera/s arbeitest du und warum?

Angefangen hat meine berufliche Laufbahn im Kleinbildbereich mit einer Ashai Pentax Spotmatic, dann stieg ich um auf Nikon und bin bis heute bei Nikon geblieben – auch bei dem Umstieg auf die Digitalfotografie bin ich Nikon treu geblieben, weil ich dort alle Objektive weiter verwenden kann. Ob es so bleibt, wird die Zukunft zeigen. Früher habhorst1e ich auch viel mit Hasselblad, Rollei , Horseman VH-R, und Sinar gearbeitet.

Welche Objektive setzt du ein und warum?
Das ist immer situationsbedingt. Ich setze von 10 – 300 mm alles ein und wenn es sein muss, auch noch einen Konverter. Welches Objektiv zum Einsatz kommt, entscheide ich spontan. Am liebsten arbeite ich mit lichtstarken Zooms.

Welche Locations (Studio, Outdoor, On Location) bevorzugst du und warum?
Ich fühle mich in allen Locations zu hause und entscheide meist spontan, was zu machen ist. Ich lasse mich von der Person vor der Kamera inspirieren. oder bei Auftragsproduktionen gibt der Kunde das vor. Mir ist es egal – ich komme mit jeder Situation zurecht und verfüge zur Not auch über genug Routine gepaart mit Improvisationstalent.


Hast du einen Fotografen als Vorbild?
Nein, ich habe kein Vorbild und will auch keinen kopieren oder weiterentwickeln. Ich bin ich und habe meinen Stil.


Welches ist dein Lieblingsbild und warum?
Ich liebe fast alle Fotos von mir, weil jedes Foto dem Betrachter und/oder mir eine Geschichte erzählt oder Erinnerungen wachruft.


Was ist dein Wunsch oder Traum für deine Fotografie, die du gerne einmal umsetzen würdest?
Ich bin Sternzeichen Zwilling und habe demzufolge viele Ideen, Wünsche, Träume und diese werden mir auch nicht so schnell ausgehen. Und vielleicht wird mal ein Verlag, Museum, Galerie oder wer auch immer, auf mich aufmerksam. (grinst)

Weitere Infos unter www.galuschka.de

 

 

 

 

 







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