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11 Fragen an: Herbert Wannhoff
Geschrieben von Gianfranco La Garda   
Mittwoch, 21 Februar 2007

profilbild_lagarda"11 Fragen an ...", die Serie auf La Garda stellt Fotografinnen und Fotografen mit einem kurzen Interview vor. Die Antworten auf die elf immer gleichen Fragen zeichnen ein Bild der Interviewten und ihrer Arbeit. In dieser Folge stellen wir den Fotografen Herbert Wannhoff aus Langenfeld im Rheinland vor.
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Wie alt bist du?
Ich bin 1968 geboren, also im Moment 38 Jahre jung.

Seit wann fotografierst du?  glhbirne
Schon im Alter von zehn Jahren entdeckte ich die Lust am Fotografieren. Richtig intensiv betreibe ich die Fotografie jetzt seit fünf Jahren.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Als ich Zehn war, bekam ich meine erste Kamera von meinen Eltern geschenkt. Damit fing alles an. Mein Vater malte damals Bilder von den alten Gebäuden unserer Stadt. Ich versuchte, mit der Kamera meine Kreativität umzusetzen. Das ein oder andere Mal fotografierte ich für ihn ein Gebäude als Vorlage. Als Jugendlicher hatte ich dann aber andere Sachen im Kopf. Mit ungefähr Zwanzig kaufte ich mir eine Nikon 801. Das Interesse wurde wieder geweckt. Mittlerweile ist aus dem Hobby eine Leidenschaft geworden.

Warum fotografierst du?
Aus mehreren Gründen. Erstens, weil es mir Spaß macht. Zweitens, weil ich gerne was mit Menschen mache. Und weil ich mit der Fotografie meine Kreativität zum Ausdruck bringen kann. Man erlebt sein Umfeld oftmals viel intensiver.

Welche Art von Fotos machst du?
Eigentlich alles. Die Arbeit mit Menschen macht mir viel Spaß. Deswegen steht die Portrait- und Aktfotografie im Vordergrund.

Mit welcher/welchen Kamera/s arbeitest du und warum?
Die Kamera ist für mich ein Mittel zum Zweck, ein Werkzeug. Es sollte nur hochwertig sein. Deshalb habe ich mich für die Nikon D200 entschieden. Man braucht, um ein Foto zu machen, nur ein gutes Auge, ein gutes Objektiv, eine Verschlusszeit und eine Blende, der Rest ist eigentlich egal. Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.

Welche Objektive setzt du ein und warum?
Ich habe vier Objektive, die den Bereich von 28-200 mm abdecken. Sehr gerne arbeite ich mit dem 60er Micro Nikkor wegen der sehr guten optischen Leistung. Ich setze es häufig im Studio für Portraits ein. Im Studio benutze ich auch gerne die 50er Festbrennweite von Nikon oder das 28-75er Zoom von Tamron. Das Telezoom kommt meist nur draußen zum Einsatz. Mir sind lichtstarke Optiken mit einer guten Abbildungsleistung sehr wichtig.

yvonneWelche Locations (Studio, Outdoor, On Location) bevorzugst du und warum?
Ich arbeite gerne mit einem Model im Studio. Dort kann ich mit Licht experimentieren und es mir so einstellen wie ich es möchte. Sehr gerne setze ich die Low Key Beleuchtung ein. Aber auch Outdoor mit einem Porty zum Beispiel in der Dämmerung hat seinen gewissen Reiz. Hier an dieser Stelle möchte ich mich auch bei den Modellen bedanken, mit denen ich zusammengearbeitet habe, ohne die die Fotos nicht entstanden wären.

Hast du einen Fotografen als Vorbild?
Ja, Andreas Bitesnich, Robert Mapplethorp, Peter Lindbergh und Jim Rakete sind meiner Meinung nach großartige Fotografen.

Welches ist dein Lieblingsbild und warum?
Ich habe nicht wirklich eins. Es gibt viele gute Bilder die ich mir immer wieder gerne anschaue.

Was ist dein Wunsch oder Traum für deine Fotografie, die du gerne einmal umsetzen würdest?
Mein Traum wäre es, mal mit einem Profi wie zum Beispiel Andreas Bitesnich für ein paar Tage am Set zusammen zu arbeiten zu dürfen. Das wäre für mich eine ganz große Nummer.



Weitere Infos unter www.hw-fotografie.npx.de

 

 

 

 

 







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