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"11 Fragen an ...", die Serie auf La Garda stellt Fotografinnen und Fotografen mit einem kurzen Interview vor. Die Antworten auf die elf immer gleichen Fragen zeichnen ein Bild der Interviewten und ihrer Arbeit. In dieser Folge stellen wir die Fotografin Ewa Solarek aus Euskirchen bei Köln vor.

Wie alt bist du?
Je nach dem wie ich mich fühle (lacht).
Seit wann fotografierst du? 
Ich glaube, das erste Mal hatte ich die Kamera meines Vaters in der Hand, als ich vielleicht 5 oder 6 Jahre alt war. Im Gymnasium gehörte ich dem Fotoclub an. Der Mathelehrer war Leiter des Clubs und ich war ganz miserabel in Mathe. Auf diese Weise konnte ich mir wenigstens eine 3 sichern (grinst). Während des Studiums habe ich auch ein wenig fotografiert. Wirklich angefangen habe ich aber erst so vor ca. drei Jahren.
Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Wie schon gesagt, ich habe den „Virus“ gefangen, als ich klein war. Während des Studiums musste ich ein Mentorat im meinem Wohnheim übernehmen, um meine Wohnzeit zu verlängern. Zum Glück gab es in dem Wohnheim eine Dunkelkammer. Die Fotografie hat mich das ganze Leben begleitet.
Warum fotografierst du?
Ich halte gerne Augenblicke und Szenen fest. Ich arrangiere gerne. Ich mag Filme und Videos. Ich sehe und beobachte gerne. Ich mag Licht. Da ich das, was ich sehe, was mir im Kopf rumschwirrt, nicht anders festhalten kann, fotografiere ich.
Welche Art von Fotos machst du?
Momentan fotografiere ich überwiegend Fashion. Ich mache aber auch gerne Makros und Landschaften wie auch gerne Fotos, bei denen ich Einfluss auf die Gestaltung habe. Ich möchte keine Realität zeigen sondern das, was ich seh,e so wie ich es sehe.
Mit welcher/welchen Kamera/s arbeitest du und warum?
Ich fotografiere mit Kleinbildkameras. Jetzt benutze ich die digitale Pentax *istD, aber ich liebäugle schon mit dem Nachfolger, K10D. Analog fotografiere ich seltener und dann meistens mit einer alten Contaflex oder einer schönen Messsucherkamera Minolta CLE.
Welche Objektive setzt du ein und warum?
Ich bevorzuge Festbrennweiten. Ich mag die feste Perspektive und die ausgezeichnete Qualität der Objektive. Mein Lieblingsobjektiv ist das 100/2,8 Makro. Für Fashion im Studio ist die Brennweite leider etwas zu lang. Daher nehme ich dort fast immer das 50/1,7. Ab und an benutze ich auch die 30-er Brennweite. Manchmal sogar einen Zoom 16-45. Jedoch wenn ich draußen bin, setze ich am liebsten meine 100-er Brennweite ein.
Welche Locations (Studio, Outdoor, On Location) bevorzugst du und warum?
Es ist davon abhängig, was oder wen ich gerade fotografiere. Momentan bin ich sehr gerne im Studio. Dort habe ich alles unter Kontrolle. Als ich noch kein Studio hatte, fotografierte ich im meinem Wohnzimmer. Alle Möbel mussten raus. Das war sehr lästig. Dafür hat mich das Licht aus dem großen Fenster mit den Ergebnissen belohnt.
Hast du einen Fotografen als Vorbild?
Ich bin sehr angetan von den Fotos der Magnum-Fotografen. Ich mag auch die Aufnahmen von HCB, Jeanloup Sieff. Ich bewundere die Arbeiten von Peter Lindbergh und von vielen anderen Fotografen. Ich mag einfach gute Bilder guter Fotografen.
Welches ist dein Lieblingsbild und warum?
Ich habe kein Lieblingsbild. Weder von mir noch von anderen Fotografen. Ich finde so viele Bilder so wunderbar, dass ich mich überhaupt nicht entscheiden könnte, auch wenn ich es wollte.
Was ist dein Wunsch oder Traum für deine Fotografie, die du gerne einmal umsetzen würdest?
Ich möchte meinen unverwechselbaren Stil endlich finden. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal eine alleinige Ausstellung machen kann. Ich wünsche mir aber vor allem, dass ich immer kreativ bleibe und viele neue Ideen habe und dass mir die Fotografie weiterhin so viel Spaß machen wird.
Weitere Infos unter www.otofoto.de und www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/414965
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