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"11 Fragen an ...", die Serie auf La Garda stellt Fotografinnen und Fotografen mit einem kurzen Interview vor. Die Antworten auf die elf immer gleichen Fragen zeichnen ein Bild der Interviewten und ihrer Arbeit. In dieser Folge stellen wir den Fotografen Axel Bückert aus Hannover vor.

Wie alt bist du?
37.
Seit wann fotografierst du?
Mit 5 Jahren bekam ich meine erste Pocket-Kamera, mit 11 lieh ich mir eine Spiegelreflex und entwickelte die Filme selbst in der Schul-Dunkelkammer. Danach ist das ganze dann aber wieder eingeschlafen und ich habe für lange Zeit nur die üblichen Urlaubs-Schnappschüsse fabriziert. Seit mittlerweile drei Jahren widme ich mich nun recht intensiv der Modelfotografie.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Geknippst habe ich schon „immer“. Mit dem Aufkommen der Foto-Communities im Internet, habe ich angefangen, mich konkreter mit der Fotografie zu beschäftigen, mir Tipps zu holen, mich inspirieren zu lassen und mich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Seit dem komme ich nicht mehr davon los.
Warum fotografierst du?
Ich fotografiere aus Leidenschaft, bin reiner Amateur und muss damit kein Geld verdienen. Fotografie ist das Medium, in dem ich meine Kreativität am besten ausleben kann.
Welche Art von Fotos machst du?
Ich fotografiere hauptsächlich (aber nicht nur) Akt. Der nackte Körper ist für mich wie ein weißes Blatt Papier, auf dass man dann alles Mögliche „projizieren“ kann. Kleidung ist für mich meist nur Accessoire.
Im letzten Winter habe ich mich auf die Technik der Lichtmalerei (Langzeitbelichtung mit einer kleinen Taschenlampe) konzentriert und habe es zu so etwas wie einem eigenen Stil gebracht (grinst).
Mit welcher/welchen Kamera/s arbeitest du und warum?
Die Kamera ist für mich lediglich ein Handwerkszeug. Der Fotograf macht die Bilder. Ich besitze keine Profi-Kamera, noch nicht mal eine DSLR. Stattdessen habe ich zwei digitale Bridgekameras von Sony, eine Plastik-Diana und mehere mittelalte bis antike Analoge.
Welche Objektive setzt du ein und warum?
Die sind bei meinen Kameras angewachsen (lacht).
Welche Locations (Studio, Outdoor, On Location) bevorzugst du und warum?
Nach einem langen Winter freue ich mich auf die Outdoor-Saison, und im Spätherbst geht es mit Elan zurück ins Heimstudio. Zwischendurch fotografiere ich auf Shootingreisen auch mal in winzigen Hotelzimmern, ich finde meist überall eine fotogene Ecke.
Hast du einen Fotografen als Vorbild?
Ich habe kein direktes Vorbild, aber es gibt viele Fotografen, die mich inspirieren: z. B. Edward Steichen, Sarah Moon, Allan Jenkins, Alvin Booth, Emil Schildt, Paolo Roversi, uvm.
Welches ist dein Lieblingsbild und warum?
Momentan ist das wohl „moonglow“. Es ist aus meinem ersten Paar-Shooting, was eine ganz neue Erfahrung war. Ich mag die Geschichte, die es zu erzählen scheint, die Interpretationsmöglichkeiten, die es offen lässt. Und ich mag das Unperfekte daran (lacht).
Was ist dein Wunsch oder Traum für deine Fotografie, die du gerne einmal umsetzen würdest?
Ich habe das Glück, einen meiner Träume demnächst umsetzen zu können: Ein Akt-Shooting mit vier Modellen an interessanter Location.
Weitere Infos unter www.model-kartei.de/sedcard/fotograf/6203/ oder http://home.fotocommunity.de/buecax
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